Obedience

Obedience, auch die hohe Schule der Unterordnung genannt, wird in vier aufeinander folgenden Leistungsklassen betrieben. Nach erfolgreichem Ablegen der Begleithundeprüfung kann im Obedience gestartet werden. Auf die Einstiegsklasse “Beginner” folgen die Leistungsklassen 1, 2 und 3. In der Leistungsklasse 3 werden auch die großen nationalen und internationalen Wettkämpfe betrieben.

Im Obedience kommt es weniger auf Schnelligkeit und Geschwindigkeit an, hier steht die perfekte Ausführung der einzelnen Übungen im Vordergrund. Es wird allerdings bei der Bewertung auch auf rassespezifische Unterschiede geachtet.

Einige der wesentlichen Übungen im Obedience sind:

  • individuelle Fußarbeit nach Ansage in Freifolge
  • Voraussenden an einen festen Platz (Box)
  • Apportieren zu ebener Erde und / oder über eine Hürde
  • Geruchsidentifikation von Gegenständen
  • Sitz, Platz und Steh-Übung aus der Bewegung
  • Gruppenarbeit und Verträglichkeit gegenüber anderen Hunden

Je nach Leistungsklasse werden die vorgenannten Übungen mehr oder weniger komplex gestaltet. Natürlich nimmt auch die “Strenge” der Bewertung in den höheren Klassen zu.

Obedience betreibt man nur im Team erfolgreich. Hund und Hundeführer sind eine Einheit, die nur gemeinsam erfolgreich sein können.

Das Schöne am Obedience ist, dass es mit jedem Hund praktiziert werden kann. Auch mit Hunden, die aufgrund von Verletzungen nicht mehr in anderen Sportarten geführt werden können. Ob alt oder jung, ob groß oder klein, ob Rassehund oder Mischling!

Hierbei zählt für uns aber ausschließlich der Spaß an der Sache, mit Druck erreicht man gar nichts!

Um sich unsere Sportart live einmal anschauen zu können, findet ihr hier die aktuellen Obedience-Turniere aller Vereine des DSV.

Für mehr Infos findet ihr hier die offizielle Prüfungsordnung Obedience mit Stand 01.01.2016:

VDH_PO_Obedience__ab_2016